Sonntag, 25. Dezember 2011

Finanzkrise: Österreich stockt IWF-Mittel um 6,13 Milliarden Euro auf!


Euroraum will zusätzliche 150 Mrd. Euro in den  Internationalen Währungsfonds  (IWF) einzahlen.  

Die Ressourcenstärkung des Währungsfonds soll weltweite Finanzierungslücken füllen. Die Tschechische Republik, Dänemark, Polen und Schweden erklärten sich bereit, ebenfalls zur Erhöhung der IWF-Ressourcen beizutragen. Soweit die offizielle Mitteilung der EU.

Vorausgegangen war dieser Aktion eine Selbstverpflichtung der EU-Regierungen innerhalb von 10 Tagen 200 Milliarden Euro an frischen Mitteln für den Internationalen Währungsfonds aufzubringen. funktioniert hat das aber erst buchstäblich am letzten Tag im Zuge einer Telefonkonferenz.  Notenbanken und die Europäische Zentralbank hatten sich quergelegt, weil die Geldvermehrungsaktion dem EU-Recht widersprechen soll.

Österreich scheint eine  Kreditlösung anzustreben und will damit das Bundesbudget nicht belasten oder zumindest Nationalratsbeschlüsse umschiffen zu wollen. Die Österreichische Nationalbank soll dem IWF die 6,13 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, wofür sie von diesem Zinsen angeblich lukrieren will.

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