Dienstag, 17. Januar 2012

Unwort 2011 – „Euro-Gipfel“

Düsseldorfer Makler, Wertpapierhändler und Analysten haben auch für das Jahr 2011 das Börsen-Unwort gewählt. Nach Euro-Rettungsschirm, Bad Bank, Leerverkauf, Subprime, Börsen-Guru, Heuschrecken, Seitwärtsbewegung, Bester Preis, Enronitis und Gewinnwarnung ein wahrer Volltreffer.

Der Begriff „Euro-Gipfel“ wurde mit großer Mehrheit zum Börsen-Unwort 2011 gewählt. Nicht nur Bergsteiger wissen, dass vor einem Gipfel die Anstrengung des Aufstiegs steht, oben angekommen die Freude über das Erreichte groß ist und der Blick frei und weit schweifen kann. Danach geht es allerdings in der Regel auch wieder bergab. Genau dies scheint das Problem der im Börsenjahr 2011 häufigen politischen Treffen auf höchster europäischer Ebene gewesen zu sein.

Die relative Vielzahl der Euro-Gipfel birgt ein weiteres Problem, denn wenn jede Menge Gipfel eng genug nebeneinander liegen, ergeben sie eine Ebene. Je nach Beobachtungsstandpunkt kann dies auch den Eindruck einer Tiefebene vermitteln.

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Börsen-Unwort 2011 – „Euro-Gipfel“