Dienstag, 26. Juni 2012

Genossenschaften - Akteure des Markts und der Zivilgesellschaft

Genossenschaften gelten selbst in Krisenzeiten als eine der insolvenzsichersten Unternehmensformen. 


Trotzdem ist ihre Bedeutung in der Vergangenheit zurückgedrängt worden und wurden sie aus ursprünglich zivilgesellschaftlichen Selbsthilfeorganistionen in Wirtschaftskörper mit anderen Rechtsformen umgewandelt. Die Genossenschafter faktisch enteignet.

Genossenschaften auf das Moment ihrer Wirtschaftlichkeit zu reduzieren, bedeutet einen Demokratieverzicht und geht von der wissentlich falschen Annahme aus, dass soziales Verhalten in der Wirtschaft nicht möglich, ja unwirtschaftlich sei.  Dadurch werden Chancen vertan, den innovativen Potenzialen zwischen der Rechtsform Genossenschaft und dem Engagement die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Die Verbindung von ökonomischer Ausrichtung und zivilgesellschaftlichen Engagementformen ist für Genossenschaften in zwei Richtungen sichtbar, als Selbsthilfe und ehrenamtliches Engagement.

Ein dreizehnseitiges Papier der Friedrich-Ebert-Stiftung (betrifft: Bürgergesellschaft  36 / November 2011) setzt sich  vor allem mit zivilgesellschaftlichen Engagementformen  in Genossenschaftsformen, die in den öffentlichen Debatten oft ausgeblendet werden, auseinander.

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  1. Alscher, Mareike: Genossenschaften -  Akteure des Markts und der Zivilgesellschaft / Mareike Alscher. - Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung, Arbeitskreis Bürgergesellschaft und Aktivierender Staat, 2011. - 13 S. = 165 KB, PDF-File. - ( Betrifft: Bürgergesellschaft ; 36)  - Electrionic ed.: Bonn : FES, 2012
  2. Genossenschaften als kommunales und bürgernahes Wirtschaftsmodell?
  3. Zukunftsmusik: Genossenschaft als Bürgerbeteiligungsmodell
  4. 13.2.12 [Letzte Aktualisierung 26.6.12]