Montag, 25. Juni 2012

EU-Handbuch zur Integration für Entscheidungsträger und Praktiker

Im Juni 2003 forderte der Europäische Rat von Thessaloniki eine intensivere Diskussion der Mitgliedstaaten über Fragen der Integration und den Austausch diesbezüglicher Erfahrungen. Die Europäische Kommission beschloss, in Zusammenarbeit mit den nationalen Kontaktstellen für Integrationsfragen, bei denen regelmäßig Sachverständige zusammenkommen, ein Handbuch bewährter Verfahren zu erstellen.

Nun liegt die dritte Ausgabe des Handbuchs (April 2010) vor, in der folgende wichtige Themenbereiche behandelt werden: „Massenmedien und Integration“, „Bewusstseinsbildung und Handlungskompetenz von Zuwanderern“, „Dialogplattformen“, „Erwerb der Staatsangehörigkeit und Ausübung einer aktiven Staatsbürgerschaft“ sowie „Jugendliche Zuwanderer, Bildung und der Arbeitsmarkt“. Annähernd 600 Sachverständige, die für Regierungen tätig sind oder die Zivilgesellschaft vertreten, befassten sich 18 Monate lang mit diesen zentralen Themen. So entstand die breite Palette der ermutigenden Aktionsbeispiele, die im Handbuch zusammengestellt sind. Doch diese Veröffentlichung ist nicht das einzige Ergebnis.
Durch die Erarbeitung von drei Ausgaben des Handbuchs und die Organisation von 14 Fachseminaren unter Beteiligung mehrerer hundert Menschen entwickelte sich im Laufe von sieben Jahren überdies eine gut vernetzte Gemeinschaft von Praktikern.

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Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit: Handbuch zur Integration für Entscheidungsträger und Praktiker , Dritte Ausgabe (2010)
23.7.11 [Letzte Aktualisierung 25.6.12]

Lohnt sich ein download? Ein schneller Blick in den Inhalt:
Vorwort  6
Einleitung 8


Kapitel 1: Austausch von Informationen 
und bewährten Verfahrensweisen in Europa  13
1.1 Gezielte europäische Zusammenarbeit bei der Integration 15
1.2 Das Handbuch im Blickpunkt 21


Kapitel 2: Massenmedien und Integration 25
2.1 Herausforderungen und Chancen in der Medienumwelt 26
2.2 Entwicklung einer erfolgreichen Medienstrategie 31
2.3 Schaffung größerer Vielfalt in den Medien 39
Schlussfolgerungen 49


Kapitel 3: Bewusstseinsbildung 
und Handlungskompetenz von Zuwanderern 53
3.1 Bewusstseinsbildung: Meinungsbildung und Mobilisierung der Öffentlichkeit 55
3.2 Ausbau von Kapazitäten und Wahl der Maßnahmen 73
Schlussfolgerungen 82


Kapitel 4: Dialogplattformen 85
4.1 Einrichtung und Durchführung einer Plattform: 
Überwindung von Hindernissen 88
4.2 Aufgaben einer führenden staatlichen Behörde oder 
Organisation der Zivilgesellschaft 106
Schlussfolgerungen 110


Kapitel 5: Erwerb der Staatsangehörigkeit und Ausübung 
einer aktiven Staatsbürgerschaft  113
5.1 Konzepte und vielfältiges Interesse an der gemeinsamen Zukunft 
einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft 115
5.2 Der Erwerb der Staatsangehörigkeit 121
5.3 Verwaltungsverfahren zur Ermutigung künftiger Staatsbürger 127
5.4 Vom Erwerb zur aktiven Ausübung der Staatsbürgerschaft 
unter alten und neuen Staatsbürgern  135
Schlussfolgerungen 141


Kapitel 6: Jugendliche Zuwanderer, Bildung und der Arbeitsmarkt 145
6.1 Verbesserung des Schulsystems  146
6.2 In Schüler investieren 158
6.3 Förderung des Übergangs zur Hochschulbildung und zum Arbeitsmarkt 166
Schlussfolgerungen 176


Anhang I: Gemeinsame Grundprinzipien zur Politik der Integration 
von Zuwanderern in der Europäischen Union 179
Anhang II: Benchmarking – ein Werkzeug zur Integration 181
Anhang III: Nationale Kontaktstellen für Integrationsfragen 185
Anhang IV: Ausgewählte Bibliografie 191

23.7.11 [Letzte Aktualisierung 25.6.12]