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Mittwoch, 31. März 2021

[ #SozialesEuropa ] Kleidung und Schuhe zu Hungerlöhnen - Made in Europe


KonsumentInnen wehren sich.


Gemeinsam mit NäherInnen, Gewerkschaften, KonsumentInnen und AktivistInnen fordert die österreichische Clean Clothes Kampagne (CCK), dass die ArbeiterInnen in der Textil- und Schuhindustrie Löhne erhalten, von denen sie menschenwürdig leben können.
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Donnerstag, 9. April 2020

[ #Kolonialismus ] Deutsches Kolonial-Lexikon - digitalisiert online

Die Universitätsbibliothek Frankfurt a. Main hat das Deutsche Koloniallexikon von 1920 in digitalisierter Form ins Internet gestellt. 

Das Deutsche Koloniallexikon lag bei Ausbruch des 1. Weltkrieges zum größten Teil gedruckt vor, bzw. war bereits gesetzt. Der erste Band sollte gerade erscheinen. Es beschreibt in zahlreichen Artikeln die deutsche Kolonialpolitik und deren Selbstverständnis aus dem kolonialistisch-imperialistischen Stand von 1914.

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Mittwoch, 2. Mai 2018

[ #Entwicklung ] Migrationsprofiteure?


Autoritäre Staaten in Afrika und das europäische Migrationsmanagement. Machterhaltungsinteressen und Legitimationsstrategien der Eliten spielen in allen untersuchten Ländern für die Reaktion auf Kooperationsangebote eine prägende Rolle.

Seit 2015 steht der Umgang mit Flucht- und Migrationsbewegungen ganz oben auf der Agenda der EU und ihrer Mitgliedstaaten. Große Hoffnungen sind an entwicklungspolitische Interventionen geknüpft, die migrationswilligen Menschen Perspektiven in ihren Heimatländern bieten. Diese Politik geht mit einer Fixierung auf Wanderungsstatistiken einher; die lokalen Kontexte und die regionalen Dynamiken der Partnerländer werden dabei häufig vernachlässigt. Hier setzt die Studie an: Auf welche gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Prozesse trifft die externe Migrationspolitik der EU in afrikanischen Staaten. Welche Möglichkeiten der Kooperation sind realistisch?

Die Untersuchung konzentriert sich auf mehrere Länder, die in unterschiedlichem Grade autoritär regiert werden: Ägypten, die Maghrebstaaten Algerien und Marokko, den Sahelstaat Niger sowie die am Horn von Afrika in einem »Migrationskomplex« miteinander verbundenen Länder Sudan und Eritrea. Sie analysiert die Resonanz der migrationspolitischen Zusammenarbeit in Ländern mit unterschiedlich enger Anbindung an Europa und setzt sich mit der Frage auseinander, ob und inwiefern gerade autoritäre Herrscher von dieser Zusammenarbeit profitieren.

Dabei wird deutlich, dass die externe EU-Migrationspolitik je nach Verfasstheit der Partnerländer unterschiedliche Auswirkungen hat. Das jeweilige Maß an Zentralisierung, die Durchsetzungskraft und der Gestaltungswille bzw. die regionalen Ambitionen der Regime sind entscheidend dafür, ob europäische Angebote eher als willkommener Zufluss von Projektgeldern oder als Gelegenheit wahrgenommen werden, übergreifende politische Ziele zu verfolgen.

Die Stiftung Wissenschaft und Politik. Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) berät politische Entscheidungsträger/innen zu Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik bzw. der internationalen Politik. Dabei richten sich ihre Angebote in erster Linie an Bundestag und Bundesregierung sowie für Deutschland wichtige internationale Organisationen wie EU, NATO und Vereinte Nationen.

[Faires #EUROPA ]
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Inhalt
5 Problemstellung und Empfehlungen
9 Auf der Suche nach externen Lösungen: Instrumente,
Akteure und Strategien der migrationspolitischen
Kooperation Europas mit afrikanischen Staaten
David Kipp / Anne Koch
23 Migrationsstratege Marokko –
Abschotter Algerien
Isabelle Werenfels
36 Migrationskonflikt in Niger:
Präsident Issoufou wagt, der Norden verliert
Melanie Müller
47 Migrationsknotenpunkt Sudan/Eritrea:
Enttäuschte Erwartungen – widerstreitende Interessen
Annette Weber
60 Ägypten: Migrationspolitik und
Herrschaftskonsolidierung
Stephan Roll
71 Vielfalt der Kooperationskontexte als
Herausforderung für die EU
Anne Koch / Annette Weber / Isabelle Werenfels
80 Anhang
80 Abkürzungen
81 Die Autorinnen und Autoren

Donnerstag, 15. Dezember 2016

[ #Entwicklung ] Glossar zu Themen und Institutionen der EU-Entwicklungspolitik

Die Europäische Union - Kommission und Mitgliedsstaaten gemeinsam - ist mit einem Anteil von 60 Prozent weltweit der größte Geber von Entwicklungshilfeleistungen. Erklärte Ziele der EU-Entwicklungspolitik sind Armutsminderung, gute Regierungsführung und die Förderung von Menschenrechten und Demokratie.

Die Europäische Union (EU) ist im internationalen Vergleich einer der bedeutendsten Geber von Entwicklungshilfe. Seit 1975 bestehen mit den Abkommen von Lomé zu einer wachsenden Zahl von Staaten der Dritten Welt Sonderbeziehungen, vor allem in den Bereichen Handel und Entwicklung. Während die Reichweite und finanzielle Ausstattung der Lomé-Abkommen beständig ausgebaut wurde, sank die wirtschaftliche Bedeutung dieser Staatengruppe als Handelspartner der Union: Der Anteil der Exporte der Afrikanisch-Karibisch und Pazifischen-Staaten (AKP-Staaten) an den Gesamtexporten in die EU verringerte sich von 6,7 Prozent (1976) bis auf 2,8 Prozent (1999). In politischer Hinsicht spielen die AKP-Staatenhingegen eine wichtige Rolle aufgrund ihres Stimmengewichts in der UNO. Mit der Unterzeichnung des Abkommens von Cotonou im Juni 2000 leitete die EU eine grundlegende Neuausrichtung ihrer Entwicklungszusammenarbeit ein.

Ein Glossar zu Themen und Institutionen der EU Entwicklungspolitik, das kurze und prägnante Einstiegsinformationen zu aktuellen und wichtigen entwicklungspolitischen Abkürzungen und Schlagworten bietet, mit denen sich die EU-Institutionen sowie NGOs derzeit befassen.

Die Broschüre steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

[Faires #EUROPA ]

Dienstag, 21. Juli 2015

[ #Gerechtigkeit ] Vom Nutzen der Globalisierung und der Krise: Armut finanziert Reichtum

Für jeden US-Dollar, der in die Entwicklungsländer geht, fließen mehr als zwei Dollar wieder zurück in die Industriestaaten.

Der Mythos der hilfsbedürftigen Armen in den sogenannten Entwicklungsländern, die von der Wohltätigkeit des reichen Westens abhängig sind, wird mit einer neuen Studie ad absurdum geführt. Vielmehr bereichern sich die industrialisierten Staaten unter dem bestehenden Wirtschafts- und Finanzsystem auf Kosten der Menschen im globalen Süden.
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[Faires Europa.]⇒