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Donnerstag, 2. März 2023

[ #Menschenrechte ] Handbuch der Menschenrechtsarbeit zum kostenfreien Download


Die Bedeutung und die Bedingungen der Menschenrechtsarbeit haben sich in den vergangenen Jahren erheblich verändert. Nun liegt die 7. Auflage  in dem stattlichen Umfang von 428 Seiten kostenlos zum Download vor. 

Der Menschenrechtsschutz steht vor großen und vielfältigen Herausforderungen, die mit den Stichworten Terror und Terrorismusbekämpfung, Staatszerfall und Gewaltökonomien, Globalisierung und Armut sowie der vielfach eingeforderten menschenrechtlichen Verantwortung des Privatsektors nur unzureichend benannt werden. Selbst längst etablierte Menschenrechtsnormen wie das absolute Folterverbot sind nicht davor gefeit, angetastet zu werden. Die Menschenrechte müssen daher immer wieder verteidigt werden, und ihre Wahrung hängt davon ab, dass sie ständig und nachdrücklich eingefordert werden. Die Achtung, der Schutz und die Umsetzung der Menschenrechte sind und bleiben eine Daueraufgabe.
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 [Faires #EUROPA ]

Mittwoch, 31. März 2021

[ #SozialesEuropa ] Kleidung und Schuhe zu Hungerlöhnen - Made in Europe


KonsumentInnen wehren sich.


Gemeinsam mit NäherInnen, Gewerkschaften, KonsumentInnen und AktivistInnen fordert die österreichische Clean Clothes Kampagne (CCK), dass die ArbeiterInnen in der Textil- und Schuhindustrie Löhne erhalten, von denen sie menschenwürdig leben können.
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Donnerstag, 30. April 2020

[ #SozialesEuropa ] Online: Wörterbucher zur Sozialpolitik


[eLexika] Das Wörterbuch für Sozialpolitik der Schweizerischen Vereinigung für Sozialpolitik (SVSP), herausgegeben von Erwin Carigiet, Ueli Mäder und Jean-Michel Bonvin, wird auch kostenlos online zur Verfügung gestellt. Erschienen ist das Buch ursprünglich im Rotpunktverlag Zürich. Die Beiträge zu den 758 Stichworten aus allen Gebieten der Sozialpolitik sind alphabetisch gegliedert.
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Sonntag, 5. Mai 2019

[ #SozialesEuropa ] Gewerkschaften in der Türkei



Die Zahl der Mitglieder in Arbeitergewerkschaften stieg auf 1,8 Millionen. Der öffentliche Sektor wächst, der Organisationsgrad im Privatsektor stagniert. 

Die Gewerkschaften in der Türkei waren nicht immer schwach. Sie wuchsen in den 1960er und 1970er Jahren und haben die arbeiterfeindliche Militärregierung von 1980–1983 überlebt. Sie organisierten die stärksten Streikbewegungen in der Geschichte des Landes in der ersten Hälfte der 1990er Jahre und hoben die Löhne sogar auf ein Niveau über dem der Vorputschzeit an. Doch seitdem haben sie kontinuierlich an Kraft verloren.
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 [Faires #EUROPA ]

Samstag, 26. Januar 2019

[ #NGO ] Empowerment: Materialien zur Definition


Empowerment bezeichnet ein Konzept psychosozialer Praxis, das mit dem Defizit-Blickwinkel der traditionellen Sozialen Arbeit bricht und die Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen der Klienten zur Selbstgestaltung kritischer Lebenssituationen in den Mittelpunkt stellt.

Ziel einer Praxis des Empowerment ist es, diese Stärken der Klienten zu fördern, eine selbstbestimmte Alltagsgestaltung zu unterstützen und soziale Vernetzung anzuregen.
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Mittwoch, 13. Juni 2018

[ #SozialesEuropa ] Die Europäische Sozialcharta (ESC)


Die Europäische Sozialcharta (ESC) des Europarates ist im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Grundrechte das Gegenstück zur Europäischen Menschenrechtskonvention (MRK), die den Schutz der bürgerlichen und politischen Grundrechte und Grundfreiheiten gewährleistet.

Die ESC wurde am 18. Oktober 1961 in Turin unterzeichnet und trat am 26. Februar 1965 in Kraft. Österreich hat die ESC am 10. September 1969 ratifiziert (BGBl. 460/1969). Die revidierte Europäische Sozialcharta stammt vom 3.5.1996 und ist am 1.7.1999 in Kraft getreten .

Die Europäische Sozialcharta garantiert in 19 Artikeln eine Reihe von sozialen Grundrechten, die sich in zwei Kategorien unterteilen lassen:
  • Beschäftigungsbedingungen: Nichtdiskriminierung am Arbeitsplatz, Verbot der Zwangsarbeit, Vereinigungsrecht, Recht auf Kollektivverhandlungen, Recht auf angemessene Arbeitsbedingungen und Entgelt, Eingliederung Behinderter in die Arbeitswelt, Recht auf Berufsberatung und berufliche Ausbildung, Verbot von Kinderarbeit und Schutz jugendlicher Arbeitnehmer, Mutterschutz.
  • Soziale Kohäsion: Recht auf Gesundheitsschutz, Recht auf soziale Sicherheit und Recht auf Fürsorge, Recht, soziale Dienste in Anspruch zu nehmen, Kinder- und Jugendschutz, Schutz der Familie, Recht der Wanderarbeitnehmer und ihrer Familien auf Schutz und Beistand.
Die Einhaltung dieser Normen wird im Wege einer jährlichen Berichterstattung der Mitgliedstaaten von einem hochrangigen Sachverständigenausschuss sowie von dem aus Vertretern der Vertragsstaaten gebildeten Regierungsausschuss überwacht. Das Ministerkomittee als Entscheidungsorgan des Europarates kann notwendige Empfehlungen an die betroffenen Regierungen richten.


[Faires #EUROPA ]

Donnerstag, 17. Mai 2018

[ #SozialesEuropa ] Praxisleitfaden zu Nachweismethoden sozial verantwortlicher Beschaffung


Den ursprünglich nur in englischer Sprache verfügbaren Rechtsleitfaden des Landmark Konsortiums zu Nachweismethoden sozial verantwortlicher Beschaffung gibt es auch auf Deutsch.

Nachhaltige Beschaffung ist die Beschaffung umweltfreundlicher Produkte und Leistungen, die den Geboten der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit folgt und bei deren Herstellung bzw. Erbringung soziale Standards eingehalten werden.

Für eine sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung (SRPP) ist es wichtig, die Lieferkette für Waren, Dienst- und Bauleistungen zu analysieren, um so Wege zur Verbesserung zu identifizieren. Der vorliegende Rechts- und Praxisleitfaden bietet eine Orientierung über bestehende Nachweismethoden für eine sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung. So werden u. a. folgende Methoden einschließlich rechtlicher Beurteilung vorgestellt: Fragenkatalog zur Verlaufskontrolle (Schweden), Bietererklärung (Deutschland), externe Audits (Schweiz), Maßnahmenkatalog (Österreich) und Transparenz und Offenlegung (Niederlande).

LANDMARK. Das ist ein internationales, von der Europäischen Union gefördertes Projekt (im Rahmen des von Europe Aid verwalteten NSA/LA-Programms). Es basiert auf der Partnerschaft von sieben europäischen Organisationen, unter denen sich Städte, lokale Verwaltungen sowie nationale und internationale Expertenorganisationen befinden.

Die Arbeit von LANDMARK zielt auf die Einkaufspraktiken der öffentlichen Haushalte in Europa und konzentriert sich vor allem auf die kommunale Beschaffung. Die gezielte Bündelung der Kaufkraft auf die Nachfrage von fair gehandelten Produkten und Dienstleistungen kann globale Lieferketten entscheidend verbessern, vor allem mithilfe von verifizierten Kontrollmechanismen, die sozial verantwortliche Kriterien berücksichtigen.


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Montag, 12. Februar 2018

[ #SozialesEuropa ] Europa und Soziale Demokratie


Für die Soziale Demokratie ist die Mitarbeit in Europa besonders wichtig. 

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität: Um diese Grundwerte zu verwirklichen, brauchen wir eine demokratische und soziale Europäische Union.



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[Faires #EUROPA ]

Montag, 1. Januar 2018

[ #SozialesEuropa ] Sozialkompass Europa - aktuelle Version

Der „Sozialkompass Europa“ stellt umfangreiche Informationen zu den sozialen Sicherungssystemen in den 28 Mitgliedsländern der Europäischen Union interaktiv bereit. Alle Inhalte wurden mit Stand 1. Januar 2017 aktualisiert.

Der Nutzer der Datenbank kann selbst auswählen, welche Länder und welche Themen aus den 15 Hauptthemen des Sozial- und Arbeitslebens in Europa vergleichen möchte.
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[Faires #EUROPA ]

Sonntag, 24. Dezember 2017

[ #SozialesEuropa ] Leitfaden Soziales Europa: Arbeitsrecht und Arbeitsbedingungen

Der Leitfaden Soziales Europa ist eine halbjährlich erscheinende Veröffentlichung, deren Ziel es ist, einem interessierten, jedoch nicht notwendigerweise spezialisierten Publikum einen Überblick über verschiedene Bereiche der EU-Politik auf dem Gebiet Beschäftigung, Sozialpolitik und Integration zu verschaffen.

Er veranschaulicht die wichtigsten Fragen und Herausforderungen, erläutert politische Maßnahmen und Instrumente auf EU-Ebene und liefert Beispiele für bewährte Verfahren von EU-Mitgliedstaaten. Darüber hinaus stellt er Ansichten der Ratspräsidentschaft und des Europäischen Parlaments zu diesem Thema vor. Der sechste Band lenkt den Blick auf den Ursprung und Zweck der Arbeitsmarktregeln in der EU. Er unterstreicht die Bedeutung der Gewährleistung von guten und gesunden Arbeitsbedingungen und gleichen Wettbewerbsbedingungen im Binnenmarkt. Er erklärt die jeweilige Rolle, welche die EU-Institutionen und Mitgliedstaaten bei der Gestaltung der Gesetzgebung im Bereich Beschäftigung und Arbeitsbedingungen spielen: Im Allgemeinen helfen EU-Vorschriften bei der Festlegung von Mindeststandards und -anforderungen zur Unterstützung nationaler Gesetze, um die Umsetzung der in den Gründungsverträgen der EU festgelegten Werte sicherzustellen. Außerdem erläutert der Leitfaden, wie das EU-Arbeitsrecht von internationalen Standards beeinflusst wurde und welche Rolle die EU bei der Förderung von menschenwürdiger Arbeit weltweit spielt


 [Faires #EUROPA ]
Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den Inhalt:
Vorwort 3
KAPITEL 1
Warum spielt die Europäische Union eine Rolle bei Arbeitsrecht und Arbeitsbedingungen  9
Die Ziele der EU 9
Der Binnenmarkt 11
Das EU- und Völkerrecht.13
Die spezifischen Ziele des EU-Arbeitsrechts  15
Europa 2020 und der aktuelle Kontext16
KAPITEL 2
Der Umgang der EU mit Arbeits recht und Arbeits bedingungen19
Die Rechtsgrundlage für EU-Maßnahmen 19
Form und Umfang von EU-Maßnahmen 21
Die Rolle der Sozialpartner  23
Interaktion des Arbeitsrechts mit anderen Politikbereichen der EU25
Beteiligung von Eurofound  28
Juan Menéndez-Valdés, Direktor der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen 28
KAPITEL 3
Das EU-Arbeitsrecht – ein Überblick 33
Eine Zeitleiste des EU-Arbeitsrechts  33
Richtlinien über die Arbeitsbedingungen 36
Richtlinien über Information, Anhörung und Mitbestimmung  42
Weitere EU-Handlungs formen  47
Beitrag der litauischen EU-Präsidentschaft 50
Interview mit Algimanta Pabedinskienė, Ministerin für soziale Sicherheit und Arbeit 50
KAPITEL 4
Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 53
Richtlinien zu Sicherheit und Gesundheits schutz am Arbeitsplatz 54
Strategien zu Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz 64
Beratende Gremien 66
Beitrag von der EU-OSHA  68
Christa Sedlatschek, Direktorin der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz  68

Mittwoch, 29. November 2017

[ #SozialesEuropa ] Netzwerke der sozialen Arbeit in Europa


"Netzwerke" ist gegenwärtig ein häufig genutztes Schlagwort. 

Der schillernde Begriff wird dabei für Unternehmensnetzwerke ebenso verwendet wie für politisches oder individuelles "networking". Auch in der europäischen Politik sind Netzwerke zu einem Allheilmittel geworden. Ob die Vernetzung aber tatsächlich ein strategisches Handlungsmuster dieser Organisationen im Zuge der europäischen Integration darstellt und welche Motive und Zielsetzungen diesen Vernetzungen zugrunde liegen, damit hat sich erst ein deutsches Forschungsprojekt beschäftigt.

Wie auch immer. Die europäische Integration kann im wirtschaftlichem und politischem Bereich beachtliche Leistungsbilanzen vorzeigen. Die Bereiche Soziales und Kultur dagegen stehen am Rande des europäischen Einigungsprozesses. Die Logik der europäischen Entwicklung ist eine Entwicklung, in der die wirtschaftliche Integration die zentrale Dimension für die europäische Integration ist, die soziale Integration war lange das Stiefkind.

In den letzten zehn Jahren wurde die soziale Dimension zunehmend als politische Leitlinie entdeckt. Es wurde offensichtlich, dass die soziale Dimension nicht nur ein marginal anzuwendender Ausgleich zur Wirtschaftspolitik ist: Die Europäische Union wird von den Bürgern nur akzeptiert, wenn keine sozialen Erosionserscheinungen auftreten. Mit den Anfängen der Bildung eines europäischen Sozialraumes ist auch unter den Organisationen der Sozialen Arbeit eine zunehmende Vernetzung auf europäischer Ebene zu beobachten. Die Akteure des sozialen Sektors gewinnen zunehmend an Bedeutung. Lokale, regionale sowie europäische Vernetzung wird zu einem operativen Element europäischer Sozialpolitik.

Dokumentation. Die vorliegende Dokumentation ist zwar auf die bundesdeutsche Verbandsstruktur abgestellt, sie weicht jedoch nicht grundsätzlich von der in Österreich oder anderen EU-Mitgliedsstaaten ab und der interessierte Userr findet auch selber beim "Googlen" die länderspezifischen Partner.

 [Faires #EUROPA ]⇒ 
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr: 

Inhalt
Vorwort zur aktualisierten Fassung 4
Einleitung  5
I. Etablierter Dialog mit der EU 7
Platform of European Social NGOs (Social Platform) 7
Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA bzw. EESC) 10
EWSA / EESC: Liaison group with European civil society organisations and
networks  13
II. Vernetzung innerhalb weltanschaulicher „Familien“ 15
Eurodiaconia – Europäischer Verband für Diakonie  15
Caritas Europa 16
SOLIDAR 17
Red Cross / EU Office 19
III. Themenübergreifende europäische Netzwerke 20
International Council for Social Welfare (ICSW), Region Europa 20
International Federation of Social Workers (IFSW), Region Europa e.V. 21
European Social Network (ESN) 22
IV. Themenspezifische europäische Netzwerke  24
European Anti-Poverty Network (EAPN) 24
European Federation of National Organisations working with the Homeless
(FEANTSA) 25
The European Federation for Public, Cooperative and Social Housing
(Housing Europe). 26
Confederation of Family Organisations in the EU (COFACE)  27
AGE Platform Europe (AGE) 28
The European Federation of Older Persons (EURAG)  29
Eurocarers  31
European Disability Forum (EDF) 32
European Association of Service Providers for Persons with Disabilities
(EASPD) 33
European Platform for Rehabilitation (EPR) 34
European Women’s Lobby (EWL) 35
The European Region of the International Lesbian and Gay Association (ILGAEurope)
 36
Eurochild  37
Save the Children / EU Office  38
European Youth Forum  39
Youth and European Social Work – Forum (Y.E.S. Forum)  40
European Association for the Education of Adults (EAEA) 41
V. Deutsche Akteure 43
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW): EUVertretung
in Brüssel  43
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (DV): Stabsstelle
Internationales 44
Nationale Armutskonferenz (nak) 46
Der Brüsseler Kreis  47
Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband: Beauftragte bei der EU 48
Deutscher Caritasverband: Hauptvertretung Brüssel 50
Deutsches Rotes Kreuz (DRK) - Generalsekretariat 51
Der PARITÄTISCHE Gesamtverband e. V 52
Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO) 53
Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) 53
Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung (DSV) 55

[ #Demokratie ] Die Zukunft der Sozialen Demokratie

[Free eBook] Die Friedrich-Ebert-Stiftung stellt das beinahe 300 Seiten starke Buch von von Prof. Dr. Thomas Meyer, online kostenlos zum Download zur Verfügung. 

Zugreifen!
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[Faires #EUROPA ]

Freitag, 18. August 2017

[ #SozialesEuropa ] Mindestsicherung in der EU

Eine vergleichende Studie über die Systeme in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Schweden und Spanien mit Österreich.

Unter sozialer Grund- oder Mindestsicherung versteht man Hilfeleistungen für Personen, die entweder nicht in der Lage sind, ihren eigenen Lebensunterhalt auf dem Niveau des soziokulturellen Existenzminimums aus eigenem Einkommen, Vermögen oder Ansprüchen zu bestreiten, oder die nicht in der Lage sind, sich in besonderen Notlagen aus eigenen Mitteln und Kräften zu helfen.
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[Faires #EUROPA ]

Donnerstag, 10. August 2017

[ #SozialesEuropa ] Europa auf dem Weg zur Grundrente?

Atypisch beschäftigt - Prekarierungs- und Altersarmutsrisiken in Europa

Erwerbsverläufe werden europaweit brüchiger; atypische Arbeitsverhältnisse verbreiten sich. Mit wachsenden Anforderungen an Flexibilisierung und Individualisierung der Erwerbsverläufe gehen die sozialen Sicherungssysteme der EU-Mitgliedstaaten unterschiedlich um. Die größten Sicherungslücken sind derzeit bei Soloselbständigen und geringfügig Beschäftigten auszumachen. Um einen massiven Anstieg der Altersarmut zu vermeiden, sollten Veränderungen des Pensionsversicherungssystems Platz greifen.

Studie. Handlungsoptionen zeigen sich beim Blick in andere Länder, wie es die Studie des (sozialdemokratisch orientierten) Friedrich-Ebert-Institutes tut.

In den hier betrachteten Ländern bilden die atypisch Beschäftigten mit einem Anteil von jeweils einem Drittel (beziehungsweise in den Niederlanden sogar der Hälfte) an allen Beschäftigten einen beachtlichen Teil der Gesamtbeschäftigten. Der Anteil einzelner Formen atypischer Beschäftigung ist in einigen Ländern so hoch, dass es eigentlich nicht gerechtfertigt scheint, überhaupt von  a-typischer Beschäftigung zu sprechen. So zählen die Teilzeitbeschäftigung in den Niederlanden, die Soloselbstständigkeit in Italien und die befristete Beschäftigung in Polen aufgrund ihrer hohen Anteile wohl eher zu den typischen Erwerbsformen Insgesamt ist seit Ende der 1990er Jahre europaweit eine Zunahme atypischer Beschäftigung zu verzeichnen.

Flexicurity-Strategie. Im Ländervergleich findet die auf der EU-Ebene verfolgte  Flexicurity-Strategie in Deutschland (wohl auch in Österreich) relativ wenig Anwendung. Das deutsche System der staatlichen Altersvorsorge ist aufgrund der starken Lohnzentrierung und der Orientierung am Äquivalenzprinzip nur unzureichend auf atypische Beschäftigungsverhältnisse und weitere Flexibilisierungstendenzen eingestellt. Davon sind vor allem Frauen betroffen, da sie den Großteil der atypischen Beschäftigungen stellen.

Vergleicht man die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung, dann bestehen die größten Sicherungslücken derzeit für die Soloselbstständigen und für die geringfügig Beschäftigten. Eine der größten Herausforderungen für die deutsche Rentenversicherung besteht entsprechend in der Ausweitung der Pflichtversicherung auf alle Erwerbstätigen.

Best Practice. Fraglich bleibt, ob ein Festhalten an der traditionellen deutschen Rentenpolitik den durch die Zunahme atypischer, häufig niedrig entlohnter Beschäftigungsformen und zunehmend diskontinuierlicher Erwerbsverläufe entstehenden Herausforderungen gerecht werden kann. Als zukunftsfähiger und überzeugender in Hinblick auf die Bewältigung dieser Herausforderungen erweisen sich Grundrentensysteme wie zum Beispiel die Systeme in Dänemark oder in den Niederlanden.

 [Faires #EUROPA ]⇒ 


Inhalt
1.  Einleitung  3
2. Europäische Sozial- und Beschäftigungspolitik  4
3.  Wandel der Arbeitsverhältnisse in Europa  7
4. Die Dynamik atypischer Arbeitsverhältnisse  11
5. Die staatliche Alterssicherung der atypisch Beschäftigten im Ländervergleich 12
5.1 Dänemark  13
5.2 Deutschland  14
5.3 Italien 15
5.4 Niederlande  16
5.5 Polen 17
5.6 Vereinigtes Königreich 18
6. Fazit: Good Practices?  20
7. Lehren für Deutschland?  21
Literatur 27

Mittwoch, 26. Juli 2017

[ #SozialesEuropa ] Der "vorsorgende Sozialstaat" in der skandinavischen Praxis

Die der deutschen Sozialdemokratie nahestehende Friedrich Ebert Stiftung hat in der Reiche ihrer Internationalen Politikanalysen auch einen Schwerpunkt  "Wirtschafts- und Sozialpolitik". In dieser Reihe ist im Mai 2012 die Studie  "Der 'vorsorgende Sozialstaat' in der Praxis : Beispiele aus der Arbeits- und Sozialpolitik der skandinavischen Länder" erschienen. 

Die Studie fasst die Erkenntnisse folgendermaßen zusammen:
  • Die Diskussion über den vorsorgenden Sozialstaat wird oft mit vagen Verweisen auf die skandinavische Sozialpolitik geführt. In diesem Beitrag wird systematisch gezeigt, wie die vorsorgende Sozialpolitik in Nordeuropa beschaffen ist, welche politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Grundlagen sie besitzt – und wie leistungsfähig sie ist.
  • Die nordischen Sozialstaaten bieten ihren Bürgerinnen und Bürgern sowohl einen umfassenden monetären Schutz gegen soziale Risiken als auch umfassende Investitionen in das Humankapital – mit vielfältigen Mechanismen und Programmen lebenslangen Lernens. Ebenso bedeutsam ist das administrativ breit aufgestellte und finanziell gut ausgestattete Angebot sozialer Humandienstleistungen. Kern der nordischen vorsorgenden Sozialpolitik ist die umfassende Integration der Menschen in den Arbeitsmarkt.
  • Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass die nordischen Wohlfahrtsstaaten nicht nur ein hohes Maß an sozialer Gerechtigkeit erreichen, sondern auch eine hohe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aufweisen. Die vorsorgenden Sozialstaaten des Nordens sind in ein umfassendes steuer- und fiskalpolitisches Regime eingebettet, das die Prinzipien solider öffentlicher Finanzen absichert.
  • Eine vorsorgende Sozialpolitik ist mit vielen Hindernissen konfrontiert, aber nicht undenkbar. Wichtige Reformen wären die fiskalpolitische Absicherung der dezentralen Aufgabenträger, die Stärkung des Bildungssystems sowie eine Qualitätsoffensive bei humanen Dienstleistungen verbunden mit dem Abbau atypischer Beschäftigungsformen und der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns.
 [Faires #EUROPA ]⇒  
Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den Inhalt:
Vorwort 3
1. Einleitung   4
2. Vorsorgende Sozialpolitik in Skandinavien   8
2.1 Nordische Sozialstaaten im internationalen Vergleich  8
2.2 Genese und Grundstrukturen nordischer Sozialstaatlichkeit  16
2.3 Nordische Arbeitspolitik  18
2.4 Bildungspolitik und das Prinzip des lebenslangen Lernens 34
2.5 Sozialstaatliche Dienstleistungen im Norden – Beispiele aus der Familien-, 
Gesundheits- und Alterspolitik  40
2.6 Fiskalische Ressourcen des vorsorgenden Sozialstaates  48
2.7 Fazit: Der vorsorgende Sozialstaat in Skandinavien 51
3. Ausblick – Der vorsorgende Sozialstaat als bundesdeutsches Zukunftsprojekt? 52
Literaturverzeichnis  55
Tabellenverzeichnis  60
Verzeichnis der Grafiken  60

Donnerstag, 29. Dezember 2016

[ #SozialesEuropa ] Annette Kolb: Die Last

Aufsatzsammlung einer Europäerin.

[Free eBook] Der Band "Die Last" von Annette Kolb enthält mehrere politische Aufsätze, die u.a. im Organ der Friedensbewegung, der Friedens-Warte erschienen sind, so "Zum Aufruf an die Frauen, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit".
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Montag, 1. August 2016

[ #SozialesEuropa ] Mindestlohnpolitik in Europa

Eine Studie der der deutschen Sozialdemokratie nahestehenden Friedrich-Ebert-Stiftung liefert Information und Erkenntnisse.

Die Festsetzung von Mindestlöhnen gehört in allen europäischen Staaten zu den etablierten Instrumenten bei der Regulierung des Arbeitsmarktes. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal der nationalen Mindestlohnregimeliegt jedoch vor allem in den jeweils angewendeten Instrumenten zur Festsetzung des Mindestlohns und der damit verbunden Reichweite der Mindestlohnregelung.

Hierbei kann grundlegend zwischen universellen und sektoralen Mindestlohnregimen unterschieden werden. Universelle Regime zeichnen sich durch die Festlegung einer allgemeinen Lohnuntergrenze aus, die in der Regel auf nationaler Ebene festgesetzt wird. Demgegenüber kennen sektorale Regime keine allgemeine Lohnuntergrenze, sondern setzen Mindestlöhne jeweils für bestimmte Branchen- oder Berufsgruppen fest.

Innerhalb der EU verfügen derzeit 21 von 28 Staaten über ein universelles Mindestlohnregime mit einem allgemeingültigen nationalen Mindestlohnsatz. In sieben EU-Staaten existieren hingegen lediglich sektorale Mindestlohnsysteme: Hierzu gehören die skandinavischen Länder Dänemark, Finnland und Schweden sowie Zypern, Italien, Österreich und Deutschland. Mit der Einführung eines allgemeinen nationalen Mindestlohns wird Deutschland jedoch ab 2015 einen Regimewechselhin zu einem universellen Mindestlohnregime vollziehen.

[Faires EUROPA.]

Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den Inhalt:
Mindestlohnregime in Europa: ... und was Deutschland von ihnen lernen kann / Thorsten Schulten
Executive Summary 2
Einleitung 3
Universelle oder sektorale Mindestlohnregime 3
Mindestlohnregime und Tarifvertragssysteme 5
Mindestlohnniveaus in universellen Mindestlohnregimen 6
Mindestlohnniveaus in sektoralen Mindestlohnregimen 9
Effizienz der Mindestlohnregime in der Begrenzung des Niedriglohnsektors 9
Institutionen und Regeln zur Anpassung nationaler Mindestlöhne 10
Entwicklungsdynamiken nationaler Mindestlöhne 12
Der Mindestlohn – ein Spielball politischer Interessen? 12
Was kann Deutschland von den Erfahrungen seiner europäischen Nachbarn lernen? 13
Literatur 16



Montag, 1. Februar 2016

[ #SozialesEuropa ] Firmen Check - Existenzlohn?


Welche Modemarke vertritt existenzsichernde Löhne? Dieser Bericht zeigt es.

Die Clean Clothes Kampagne hat über 50 führende europäische Marken und Bekleidungsfirmen befragt und erhoben, was diese Unternehmen konkret tun, um existenzsichernde Löhne in den Kleider-, Schuh-, und Textilfabriken ihrer Lieferketten sicherzustellen.
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[faires EUROPA.]⇒

Dienstag, 15. Dezember 2015

[ #SozialesEuropa ] Was ist noch sozial an der EU?

Das Versprechen des sozialen Europa, die Einkommensunterschiede in der EU abzubauen, wird kaum mehr erfüllt. Ohne kräftiges Wachstum in den ärmeren Ländern bleibt die Ungleichheit weiter hoch. Aber woher soll das Wachstum kommen, wenn Deutschland (und auch Österreich) und wichtige Instanzen der EU setzen weiter auf  den Mythos von "Strukturreformen und Sparpolitik" setzen.
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[faires EUROPA.]⇒