Dienstag, 25. Juli 2017

[ #Urbanismus ] Europas Städte (Megastädte und megaurbaner Raum)


Stadtluft macht frei! Die Stadt als Ort der Inclusion:  Die Stadt organisiert Größe, Dichte und Heterogenität. 

Unaufhaltsam wandert die Menschheit in die Städte, mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt schon dort.  Voraussichtlich im Jahr 2030 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Diese Umschichtung und Verdichtung ist historisch ohne Beispiel, und sie vollzieht sich mit einer Geschwindigkeit, welche die Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt.

Entvölkerung und Ballung. Die Abwanderungsgründe sind seit Jahrhunderten dieselben geblieben und sind auch kleinräumig feststellbar: Immer noch wandern Menschen in die Ballungszentren ab, weil sie sich dort ein besseres Leben erwarten, selbst wenn sie dort zunächst unter mangelhaften Bedingungen leben müssen, denn Menschen, die Schwierigkeiten haben zuhause ihre Existenz zu sichern, werten Zentren nicht als größeres Risiko. Meist ist damit auch der bessere Zugang zu  Kommunikationssystemen,  Gesundheitsversorgung, Bildung und Kinderbetreuung und natürlich das  Angebot an Waren und Dienstleistungen aller Art gegeben.

Schon gehört: Megaurbaner Raum und Megacity? Als Megacity werden werden nach der Definition der UNO Städte bezeichnet, die mehr als zehn Millionen Einwohner haben. Ein oft alternativ genutzter Begriff ist "megaurbaner Raum". Dieser zweite Begriff ist etwas umfangreicher, da er auch Agglomerationsräume und Metropolregionen einbezieht. Zudem beziehen reine Einwohnerstatistiken der Großstädte Vorstädte und verbundene Siedlungsräume in politisch selbständigen Regionalorganisationen nicht in ihre Zählungen ein.


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[ #Urbanismus ] Europas Städte (von) morgen

Ein Bericht der EU-Kommission (Regionalpolitik) liegt als PDf-Downoad (Broschüre) vor. 

Er wurde in drei Schritten ausgearbeitet: Darlegung des europäischen Modells der Stadtentwicklung (Kapitel 1), Diskussion der wichtigsten Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen dieses Modells (Kapitel 2 und 3) und Herausforderungen der Politikgestaltung für unsere „Städte von morgen“ (Kapitel 4).

Europa gehört weltweit zu den am meisten verstädterten Kontinenten. Inzwischen leben mehr als zwei Drittel der europäischen Bevölkerung in städtischen Gebieten, und ihr Anteil nimmt weiter zu. Die Entwicklung unserer Städte wird die künftige wirtschaftliche, soziale und territoriale Entwicklung der Europäischen Union bestimmen. Eine

Mehr als zwei Drittel der europäischen Bevölkerung leben in städtischen Gebieten. Städte sind Orte, an denen sowohl Probleme entstehen als auch Lösungen gefunden werden. Sie sind ein fruchtbarer Boden für Wissenschaft und Technologie, für Kultur und Innovation, für individuelle und gemeinschaftliche Kreativität und für die Verringerung der Auswirkungen des Klimawandels. Städte sind aber auch Orte, an denen sich Probleme wie Arbeitslosigkeit, Segregation und Armut konzentrieren.

Motor Stadt.  Den Städten kommt als Motoren der Wirtschaft, als Orten der Vernetzung, der Kreativität und Innovation und als Dienstleistungszentren für ihre umliegenden Gebiete eine entscheidende Bedeutung zu. Aufgrund ihrer Dichte bieten Städte ein gewaltiges Potenzial für Energieeinsparung und die Entwicklung einer kohlenstoffneutralenWirtschaft. Städte sind aber auch Orte, an denen sich Probleme wie Arbeitslosigkeit, Segregation und Armut konzentrieren. .

Realer versus formaler Stadtraum. Die Verwaltungsgrenzen der Städte spiegeln nicht mehr die physische, soziale, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Realität der Stadtentwicklung wider – erforderlich sind neue Formen einer flexiblen Politikgestaltung.

Vision Stadt. Hinsichtlich der Ziele und Wertvorstellungen gibt es eine gemeinsame Vision der europäischen Stadt von morgen als:
  • einem Ort des weitreichenden sozialen Fortschritts, mit einem hohen Maß an sozialem Zusammenhalt, sozial gerechter Wohnungsversorgung und sozialen, gesundheitlichen und auf „Bildung für alle“ ausgerichteten Diensten;
  • einer Plattform für Demokratie, kulturellen Dialog und Vielfalt;
  • einem Ort der grünen, ökologischen, umweltbewussten Erneuerung;
  • einem Ort mit hoher Attraktivität und einem Wachstumsmotor.
Rolle der Städte. Städte spielen für die territoriale Entwicklung Europas eine entscheidende Rolle. Es herrscht Konsens über die zentralen Grundsätze der künftigen städtischen und territorialen Entwicklung in Europa, die:
  • sich auf ein ausgewogenes Wirtschaftswachstum und eine ausgewogene territoriale Organisation der Aktivitäten mit einer polyzentrischen städtischen Struktur stützen sollte;
  • sich auf starke Metropolregionen und andere städtische Gebiete stützen sollte, die einen leichten Zugang zu Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse bieten;
  • durch eine kompakte Siedlungsstruktur mit begrenzter Zersiedelung der Landschaft gekennzeichnet sein sollte;
  • sich durch ein hohes Maß an Umweltschutz und -qualität in und um die Städte auszeichnen sollte.
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Vorwort III
Beiträge IV
Zusammenfassung VI
1. Entwicklung einer Europäischen Vision der Stadt von morgen
1.1. Einleitung  1
1.2. Was verstehen wir unter einer Stadt? 1
1.3. Die wachsende Bedeutung von Städten 2
1.3.1. Städte spielen eine Schlüsselrolle für das Wirtschaftswachstum  4
1.3.2. Städte tragen sowohl zu den Problemen als auch zu den Lösungen bei  5
1.4. Der europapolitische Kontext 7
1.4.1. Der Acquis Urbain 7
1.4.2. Die Territoriale Agenda 8
1.5. Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Vision der Stadtentwicklung 10
1.5.1. Können wir uns auf eine gemeinsame Vision einigen? 10
1.5.2. Eine europäische Vision der Städte von morgen 10
1.5.3. Eine europäische Vision der räumlichen Stadtentwicklung  12
1.6. Schlussfolgerungen – gemeinsame europäische Ziele der städtischen Entwicklung 12
2. Das Europäische Modell der Stadtentwicklung in Gefahr
2.1. Diagnose – demografischer Rückgang 15
2.2. Diagnose – wirtschaftliche Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr  18
2.2.1. Europäische Städte folgen sehr unterschiedlichen Entwicklungspfaden 18
2.2.2. Beschäftigungsqualifikationen in Gefahr 19
2.2.3. Städte im Angesicht der Krise  21
2.2.4. Wettbewerb als Nullsummenspiel  22
2.3. Diagnose – zunehmende soziale Polarisierung 22
2.3.1. Räumliche Segregation und Wohnverhältnisse 24
2.3.2. Eine wachsende Zahl von sozialen Außenseitern 26
2.4. Diagnose – Verknappung der natürlichen Ressourcen 26
2.4.1. Zersiedelung und Flächenverbrauch 26
2.4.2. Urbane Ökosysteme unter Druck 28
2.5. Unterschiedliche Governancesysteme 29
2.6. Schlussfolgerungen – eine herausfordernde Zukunft für die Städte von morgen  31
3. Die Wichtigsten Herausforderungen der Städte von morgen
3.1. Was können wir zu den künftigen Herausforderungen sagen? 33
3.2. Die vielfältige, solidarische und attraktive Stadt 34
3.2.1. Das Potenzial der Vielfältigkeit 34
3.2.2. Vielfalt zu einem dynamischen Gut machen 34
3.2.3. Eine Stadt für alle sichern – die solidarische Stadt 36
3.2.4. Bekämpfung von Energiearmut und räumlicher Ausgrenzung  38
3.2.5. Entwicklung von sozialer Innovation  38
3.2.6. Anpassung des wirtschaftlichen und sozialen Lebens der Stadt
an eine alternde Bevölkerung 39
3.2.7. Anziehung junger Menschen und Raum für Kinder  40
3.3. Die umweltfreundliche und gesunde Stadt  41
3.3.1. Ein ganzheitlicher Ansatz bei ökologischen Fragen und Energieeffizienz 41
3.3.2. Mobilität nachhaltig, zugänglich und gesund machen 44
3.3.3. Eine nachhaltige Stadt mit attraktiven öffentlichen Räumen 48
3.4. Schaffung einer widerstandsfähigen und Teilhabe gestattenden Wirtschaft 48
3.4.1. Wege zu einer lebensfähigen lokalen Wirtschaft 49
3.4.2. Förderung von neuen Arbeitsplätzen, des Unternehmergeists und
einer breiten Qualifikationen der Bevölkerung  50
3.4.3. Entwicklung von Sozialkapital  52
3.4.4. Nutzung von Technologie zur Förderung gemeinschaftlicher
Intelligenz und Innovation  52
3.4.5. Verbindung zur globalen Wirtschaft – Städte als Zentren globaler Netze  53
3.4.6. Die Herausforderung der Vernetzung 53
3.5. Ein polyzentrisches urbanes Europa mit einer ausgewogenen räumlichen Entwicklung 56
3.5.1. Eine harmonische Entwicklung der Stadt und der sie umgebenden Region 56
3.5.2. Förderung der Vielfalt und Authentizität von Städten  57
3.6. Ein ganzheitliches Konzept der nachhaltigen Stadtentwicklung 59
3.6.1. Überwindung von Konflikten und Gegensätzen 61
3.6.2. Ein besseres Verständnis von Gegebenheiten, Kapazitäten und Zielsetzungen 62
3.6.3. Ein besseres Verständnis von Gegebenheiten, Kapazitäten und Zielen 62
4. Governance – Antworten auf die Herausforderungen
4.1. Von der Verwaltung zur Gestaltung 65
4.2. Ein integrierter Ansatz für die Stadtentwicklung und Governance 65
4.3. Neue Modelle der räumlichen Politikgestaltung 68
4.3.1. Neue städtische Gegebenheiten 68
4.3.2. Die zunehmende Bedeutung der Stadt auf der Ebene der Region bzw. Metropolregion 69
4.3.3. Die Notwendigkeit einer flexiblen Politikgestaltung auf mehreren Ebenen  72
4.4. Aufbau von Kapazitäten für eine langfristig vorausschauende und strategische Planung . . 74
4.4.1. Die Notwendigkeit einer soliden Wissensbasis  74
4.4.2. Vorausschau als partizipatives Governance-Instrument
zur Handhabung von Komplexität 78
4.5. Gemeinschaftliche Mobilisierung rund um ein europäisches Stadtentwicklungsmodell  . 82
4.5.1. Mobilisierung der Bürger 82
4.5.2. Von der Bevölkerung initiierte Entwicklungsansätze  82
4.5.3. Notwendiger Aufbau von Kapazitäten und Kompetenzen,
um eine uneingeschränkte Teilhabe zu gewährleisten 85
4.6. Die Zusammenarbeit zwischen den Städten ist der Schlüssel
zu einer nachhaltigen europäischen Stadtentwicklung  85
4.7. Schlussfolgerungen – eine Stärkung des europäischen Stadtentwicklungsmodells 87
4.7.1. Governance-Erwägungen für die „Städte von morgen“  87
4.7.2. Für eine sozial innovative, integrative und integrierte Politikgestaltung
auf mehreren Ebenen  89
Schlussfolgerungen 91
Anhänge 94
Kapitel 1 – Anhang 1 94
Kapitel 1 – Anhang 2 95
Kapitel 2 – Anhang 1 96
Kapitel 4 – Anhang 1 97
Kapitel 4 – Anhang 2 98
Kapitel 4 – Anhang 3 99
Liste mit Abbildungen, Karten und Tabellen  100

{Europa begreifen} Islamisches Recht und europäischer Rechtstransfer

Quelle:   Wikimedia - Wandfliese im Gerichtssaal von Alhambra in Granada: "es gibt keinen Sieger außer Gott"
Die Frage nach den externen Einflüssen auf das islamische Recht stellt sich in besonderer Weise für seine Entstehungsphase und für die Reformbewegungen der letzten zwei Jahrhunderte. In ihrer formativen Phase hat die islamische Rechtswissenschaft aus unterschiedlichen Quellen schöpfend ein beeindruckendes eigenständiges Rechtssystem geschaffen, dem man in vielen Fällen seinen Ursprung nicht mehr ansehen kann.

Die seit dem 18. Jahrhundert entstandenen Reformbewegungen sind einerseits einem äußeren Anstoß durch Europa zu verdanken, konnten aber andererseits auch aus der eigenen Tradition schöpfen. Das im 19. und 20. Jahrhundert entstandene moderne islamische Recht ist jedoch in seiner Legitimierung wegen des westlichen Einflusses bis in jüngster Zeit einer Zerreißprobe ausgesetzt.

Ein Beitrag des Wiener Rechtswissenschaftlers Richard Potz in "Europäische Geschichte Online (EGO)" liefert Erhellendes und Übersicht:

INHALTSVERZEICHNIS
  • Vorbemerkung
  • Das Entstehen des islamischen Rechts
  • Die frühen Einflüsse auf das entstehende islamische Recht
  • Mittelalterliche und neuzeitliche Einflüsse
  • Das moderne islamische Recht und der europäische Einfluss im 19. und 20. Jahrhundert
  • Reformen und Kodifikationen
  • Die Reformen des Osmanischen Reiches und der Türkei
  • Die Rechtsfortbildung unter kolonialer Herrschaft
  • Das moderne islamische Recht in postkolonialer Zeit
  • Anhang
  • Literatur
  • Anmerkungen
  • Indices
  • Zitierempfehlung

Der Autor. Richard Potz (* 13. Oktober 1943 in Wien) ist ein österreichischer Rechtswissenschaftler. Er ist der Leiter des Instituts für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht der Universität Wien.

EGO. Europäische Geschichte Online (EGO) ist eine frei zugängliche Open-Access Website in deutscher und englischer Sprache, die wissenschaftliche Beiträge zur Geschichte Europas zwischen 1450 und 1950 veröffentlicht. Sie versteht das Europa der Neuzeit als ein Kommunikationsraum, in einer geographischern, kulturellen, religiösen und politischen Vielfalt.

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{Europa begreifen} Kolonialismus

Karte der EU - Überseeische Länder und Hoheitsgebiete (OCT) 
Quelle:  NaturalEarth via Wikimedia
Der neuzeitliche Kolonialismus beginnt mit dem Übergreifen Portugals und Spaniens auf Afrika und Südamerika gegen Ende des 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Er dauerte im Kern etwa bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.


"Kolonialreste" sind als sog. "Überseegebiete" heute sogar Teil der Europäischen Union oder mit ihr assoziiert:
  • Zu Spanien gehören die vor Afrika gelegenen Kanarischen Inseln und die an der Küste Marokkos gelegenen Hoheitsgebiete (u. a. die Exklaven Ceuta und Melilla). Geographisch sind sie Teil Afrikas.
  • Zu Portugal gehören die Ilhas Selvagens, die geographisch Teil Afrikas sind.
  • Unter der Souveränität Großbritanniens stehen die Gebiete: Anguilla, Bermuda, Britische Jungferninseln, Britisches Territorium im Indischen Ozean, Falklandinseln, Kaimaninseln, Montserrat, Pitcairninseln, St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha, Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln, Turks- und Caicosinseln
  • Zu Frankreich gehören folgende Überseegebiete: Clipperton-Insel, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien, Französische Süd- und Antarktisgebiete, Guadeloupe, Martinique, Mayotte, Neukaledonien, Réunion, Saint-Barthélemy, Saint-Martin, Saint-Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna
  • Zum Königreich der Niederlande gehören: Aruba, Curaçao, Sint Maarten, Bonaire, Saba und Sint Eustatius.
Die Epoche des neuzeitlichen Kolonialismus beginnt im Zeitalter der “Entdeckungen” im 15. Jahrhundert und erreichte im 19. und 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt als weite Teile der Welt unter direkter oder indirekter europäischer Herrschaft standen. Gerechtfertigt wurde das europäische Ausgreifen häufig damit, den Rest der Welt durch und für europäische Werte zu “zivilisieren”.

In den Kolonien materialisierte sich ein ambivalentes Bild: Neben Widerstand gegen die europäische Fremdherrschaft gab es lokale Statthalter der Kolonisierenden; während Teile der ansässigen Eliten Europa zum Vorbild für die Moderne nahmen, bewahrten sich andere ihre eigenen Ideen von Fortschritt. Während viele der einstigen Kolonialgebiete mit ihrer Unabhängigkeit den Pfad einer weitgehend selbstbestimmten Entwicklung einschlugen, stockt der Staatenbildungsprozess anderer bis heute.

Aus Politik und Zeitgeschichte  (APuZ)."Aus Politik und Zeitgeschichte" - die Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament" - wird von der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben. Sie veröffentlicht wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zu zeitgeschichtlichen und sozialwissenschaftlichen Themen sowie zu aktuellen politischen Fragen. Sie ist ein Forum kontroverser Diskussion, eine Einführung in komplexe Wissensgebiete und bietet eine ausgewogene Mischung aus grundsätzlichen und aktuellen Analysen.

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  • Sebastian Conrad - Kolonialismus und Postkolonialismus
  • Jürgen Zimmerer - Geschichte des europäischen und deutschen Kolonialismus
  • Andreas Eckert - Rechtfertigung und Legitimation von Kolonialismus
  • Aram Ziai - Neokoloniale Weltordnung?
  • Nikita Dhawan - Postkoloniale Staaten, Zivilgesellschaft und Subalternität
  • Sébastien Martineau  - Antikoloniale Bewegungen in Afrika. Drei Beispiele
  • Ursula Lehmkuhl  Ambivalenzen der Modernisierung durch Kolonialismus
  • Kien Nghi Ha  - Die fragile Erinnerung des Entinnerten

[ #Gewerkschaften ] Der Europäische Gewerkschaftsbund


Die historischen Ursprünge des Europäischen Gewerkschaftsbundes sind mit der Geschichte der Europäischen Union verwoben und gehen auf die frühen 1950er Jahre zurück.

Schon 1950 wurde die Europäische Regionalorganisation des Internationalen Bundes Freier Gewerkschaften (ERO-IBFG) gegründet, der 20 gewerkschaftliche Dachverbände aus 18 westeuropäischen Ländern angehörten.Zwei Jahre später bildete sich unter dem Eindruck der neugegründeten "Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl"(EGKS)der sogenannte 21er-Ausschuß, in dem nationale Mitgliedsbünde des IBFG und die Industriegewerkschaften aus der Montanindustrie (Kohle und Stahl) vertreten waren. Der 21er-Ausschuß beschränkte sich auf die EGKS-Staaten.

Nach der Unterzeichnung des Vertrags zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft im Jahre 1957 tagten die europäischen Mitgliedsverbände des IBFG 1958 in Düsseldorf und gründeten das Europäische Gewerkschaftssekretariat, dem die nationalen Dachverbände der Gewerkschaften aus den EWG-Staaten angehörten.

Der Europäische Gewerkschaftsbund in der heutigen Form (EGB, englisch ETUC für European Trade Union Confederation) wurde 1973 gegründet. Er vertritt 82 nationale Gewerkschaftsbünde aus 36 Ländern und 12 europäische Branchenverbände mit insgesamt 60 Millionen Mitgliedern.

Mitwirkungs- und Gestaltungsrechte. Als Vertreter der europäischen ArbeitnehmerInnen ist der EGB direkt an den europäischen Gesetzgebungsverfahren beteiligt. Er kann mit den europäischen Arbeitgeberverbänden Vereinbarungen abschließen. Auf Beschluss des Rats und des Europäischen Parlaments können diese Rechtsstatus erlangen.

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[ #Disabilty ] Das Handbuch (für Abgeordnete) zur UN-Behindertenkonvention

Das Handbuch wurde von der Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten (UN-DESA), dem Amt der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) und der Interparlamentarischen Union (IPU) gemeinsam erstellt.
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Donnerstag, 13. Juli 2017

[ #Zivilgesellschaft ] Zivilgesellschaft und Sozialdemokratie in Europa


Heute bedarf es dringend einer Erweiterung der europäischen Integration durch zivilgesellschaftliche Komponenten und konsequente Demokratisierung, wenn sich Europa nicht durch Bürgerferne, Bürokratismus und überflüssigen Regelungseifer endgültig selber diskreditieren will. Der sozialstaatliche Gedanke braucht auf europäischer wie auf nationaler Ebene aber nicht nur eine Wiederbelebung, sondern vor allem auch eine Weiterentwicklung im Sinne von mehr Demokratie und Teilhabe, wenn die Ermöglichung von Freiheit ein realistisches wohlfahrtsstaatliches Ziel bleiben soll. Wenn von einer europäischen Zivilgesellschaft die Rede ist, geht es also insgesamt um die Themen "Demokratisierung von Staat und Gesellschaft" und "gesellschaftlicher Zusammenhalt".
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Sonntag, 21. Mai 2017

[ #Klima ] Klimakrieg: EuTRACE positioniert sich an der Wetterfront

Unter dem Begriff Climate Engineering (CE) werden großtechnische Maßnahmen zusammengefasst, die gezielt dazu eingesetzt werden können, die atmosphärische CO2-Konzentration abzusenken oder die einfallende Sonnenstrahlung abzuschwächen. 
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Freitag, 19. Mai 2017

[ #Geschichte ] Visionäre der Geschichte der Europäischen Integration

Diese Worte standen am Anfang der Europäischen Union.

Der 25. März 1957 war ein bedeutender Tag für die Integration Europas. Es war der Tag, an dem die Staatsoberhäupter sechs europäischer Länder die Römischen Verträge unterzeichneten, die seither das Fundament der Europäischen Union bilden.

Im Vorfeld dieses bedeutsamen Ereignisses sprachen und schrieben europäische Staatsmänner über ihre Vision der Union. Ihre inzwischen berühmten Worte ebneten den Weg zu einem gemeinsamen Verständnis der Ziele und Grundsätze, auf denen die Europäische Union noch heute aufgebaut ist.

Anlässlich des 60. Jahrestags der Römischen Verträge werden hier einige ausgewählte Auszüge aus den bekanntesten Reden und Schriften dieser Gründerväter Europas präsentiert:

  • Der Österreicher Richard Coudenhove-Kalergi (1894-1972)
  • Der Italiener Altiero Spinelli (1907-1986) 
  • Der Brite Winston Churchill (1874-1965) 
  • Der Franzose Robert Schuman (1883-1963)
  • Der ItalienerAlcide De Gasperi (1881-1954) 
  • Der Deutsche Konrad Adenauer (1876-1967)
  • Der Franzose Jean Monnet (1888-1979)
  • Der Belgier Paul-Henri Spaak (1899-1972)
  • Der Niederländer Johan Willem Beyen (1897-1976) 
  • Der Luxemburger Joseph Bech (1887-1975) 

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Dienstag, 9. Mai 2017

[ #Kinder ] Europa kinderleicht - Europa basteln + erspielen

Der Ansatz, dass Kinder bei der Beschäftigung mit Europa nicht nur Wissen erwerben, sondern auch Spaß haben, ist sehr zu begrüßen und orientiert sich zurecht an den Bedürfnissen der Zielgruppe: der Lust von Kindern spielend zu lernen.

Das Heft erklärt Kindern zwischen neun und dreizehn Jahren, wer zur Europäischen Union (EU) gehört, warum die EU gegründet wurde und was sie für die Menschen tut. Damit lernen Kinder die Geografie, Geschichte, Bevölkerung, Sprachen und Kultur Europas spielerisch kennen. Bastelaufgaben, Quizzes und Rätsel testen das Wissen der jungen Europäerinnen und Europäer. Die Broschüre kann auch als PDF heruntergeladen werden und ist eben erst aktualisiert worden.
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Sonntag, 19. März 2017

[ #Kultur ] Europas Welterbe in Bild, Text und Ton

Schätze der Welt – Erbe der Menschheit ist eine Dokumentarreihe deutscher öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten.

Die enorme Sammlung an Texten, Informationen, Bildern und Videos ist auch im Internet aufrufbar und bequem unabhängig von Sendeterminen nutzbar.

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Freitag, 10. März 2017

[ #Landwirtschaft ] Datenbank zur Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU


Ohne Zulassung darf in der EU und damit auch in Österreich kein gentechnisch veränderter Organismus (GVO) in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion verwendet werden: 

Weder gentechnisch verändertes (GV) Saatgut für landwirtschaftliche Nutzpflanzen, noch die GV Lebens- und Futtermittel, die daraus hergestellt werden. Seit 2004 ist in der EU ein überarbeitetes Rechtssystem in Kraft. Es gilt gleichermaßen in allen EU-Mitgliedstaaten.
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Donnerstag, 9. März 2017

[ # EU-Recht ] Charta der Grundrechte der Europäischen Union

Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union kodifiziert Grund- und Menschenrechte im Rahmen der Europäischen Union. 

Mit der Charta sind die EU-Grundrechte erstmals umfassend schriftlich und in einer verständlichen Form niedergelegt. Sie orientiert sich an der Europäischen Menschenrechtskonvention, den mitgliedstaatlichen Verfassungen und internationalen Menschenrechtsdokumenten, aber auch an der Rechtsprechung der europäischen Gerichtshöfe.

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Mittwoch, 22. Februar 2017

[ # EU-Recht ] EU-Naturschutz

1992 wurden die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) sowie LIFE, das Finanzierungsprogramm der EU für die Umwelt ins Leben gerufen.

Damals, also 1992, verabschiedeten die EU-Mitgliedstaaten einstimmig die FFH-Richtlinie, um die am stärksten bedrohten Tiere und Lebensräume in ganz Europa zu schützen. Damit wurde auf den besorgniserregend raschen Schwund von wildlebenden Tieren und Pflanzen sowie von Lebensräumen aufgrund von Veränderungen der Landnutzung, Umweltverschmutzung und Zersiedelung der Landschaft reagiert. Um Arten und Lebensräumen die Möglichkeit zur Erholung zu geben, wurde mit der Richtlinie das Natura-2000-Netz von geschützten Gebieten errichtet und über das Finanzierungsinstrument LIFE der Ausbau des Netzes strategisch gefördert.

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[ #Heimat  #Politik #Menschen ]

Dienstag, 7. Februar 2017

[ #Atlas] Europäischer Atlas der Boden-Biodiversität zum Download!

Der Boden, Heimat von ungefähr einem Viertel aller Spezies auf der Erde, ist in Gefahr. 

Das Joint Research Center (JRC), die gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission, stellt im Europäischen Atlas der Boden-Biodiversität erstaunliche Bodenorganismen und deren Funktionen im Boden zusammen.
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Montag, 30. Januar 2017

[ # EU-Recht ] Creative Commons - Lizenzhinweisgenerator - CCPL 4.0 nun in einheitlicher deutscher Sprache

Wikimedia FoundationCommons-logo-enCC BY-SA 3.0
Mit die größte Neuerung im Vergleich zu den früher praktizierten Lizenzportierungen ist bei diesen neuen Lizenzübersetzungen, dass es nun einheitliche deutschsprachige Texte sind statt der früheren für die Rechtsordnungen Deutschland, Österreich und Schweiz jeweils angepassten Fassungen. Besonders daran mitgewirkt hat und ist auch namentlich genannt, der Vorarlberger Roland Alton-Scheidl.

Um beim Weiterverwenden von Bildern aus Wikipedia oder dem Medienarchiv Wikimedia commons die Lizenzhinweise korrekt zu formulieren, hat Wikimedia Deutschland einen eigenen Lizenzhinweisgenerator entwickelt.
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Samstag, 28. Januar 2017

[ # EU ] Der Ausschuss der Regionen (CoR) in der EU

Geschichte des Committee of the Regions (CoR): 1994 - 2009

Im Vertrag über die Europäische Union (Vertrag von Maastricht), der im November 1993 in Kraft getreten ist, wurde der Ausschuss der Regionen (AdR) als politisches Gremium von Vertretern bzw Vertreterinnen lokaler und regionaler Körperschaften der Europäischen Union eingerichtet.

Mit dem Fortschreiten der europäischen Integration sind die Regionen und Gemeinden zu-neh-mend durch die Politiken der EU betroffen. Es werden immer mehr europäische Rechtsakte erlassen, die in die Kompetenzen der Regionen und Gemeinden eingreifen. Auch wurden neue Zuständigkeiten der EU begründet, die die regio-nalen und lokalen Aufgaben berühren, zB in den Bereichen Umweltschutz sowie Regional- und Strukturpolitik.

Die Regionen und Gemeinden verlangten deshalb ihre stärkere Einbindung in die europa-politische Meinungsbildung und Entscheidungsfindung. Als der Vertrag von Maastricht vorbereitet wurde, waren es vor allem die deutschen Länder, die belgischen Regionen, die italienischen Regionen und Provinzen sowie die autonomen Gemeinschaften Spaniens, die ein echtes Regionalorgan, den Ausschuss der Regionen, forderten.

Aber auch die österreichischen Länder, damals noch nicht Mitglied in der Europäischen Union, haben sich aktiv für eine europäische Regionen-Vertretung eingesetzt, etwa in der Versammlung der Regionen Europas (VRE). Die VRE und ihre Mitgliedsregionen haben konkrete Vorschläge für die Verankerung der Regionen im EU-Entscheidungsprozess ausgearbeitet und damit einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung des AdR im Jahr 1993 geleistet. Im März 1994 trat der AdR zu ersten, im Februar 1998 zur zweiten, im Februar 2002 zur dritten und im Februar 2006 zur vierten vierjährigen Funktionsperiode zusammen.

Der AdR hatte auf seiner Plenartagung am 21. April 2009 den 15. Jahrestag eines Bestehens begangen. Dabei wurde die Grundsatzerklärung zu den Aufgaben des AdR verkündet.


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Montag, 23. Januar 2017

[ #SozialesEuropa ] Die Europäische Sozialcharta (ESC)


Die Europäische Sozialcharta (ESC) des Europarates ist im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Grundrechte das Gegenstück zur Europäischen Menschenrechtskonvention (MRK), die den Schutz der bürgerlichen und politischen Grundrechte und Grundfreiheiten gewährleistet.

Die ESC wurde am 18. Oktober 1961 in Turin unterzeichnet und trat am 26. Februar 1965 in Kraft. Österreich hat die ESC am 10. September 1969 ratifiziert (BGBl. 460/1969). Die revidierte Europäische Sozialcharta stammt vom 3.5.1996 und ist am 1.7.1999 in Kraft getreten .

Die Europäische Sozialcharta garantiert in 19 Artikeln eine Reihe von sozialen Grundrechten, die sich in zwei Kategorien unterteilen lassen:
  • Beschäftigungsbedingungen: Nichtdiskriminierung am Arbeitsplatz, Verbot der Zwangsarbeit, Vereinigungsrecht, Recht auf Kollektivverhandlungen, Recht auf angemessene Arbeitsbedingungen und Entgelt, Eingliederung Behinderter in die Arbeitswelt, Recht auf Berufsberatung und berufliche Ausbildung, Verbot von Kinderarbeit und Schutz jugendlicher Arbeitnehmer, Mutterschutz.
  • Soziale Kohäsion: Recht auf Gesundheitsschutz, Recht auf soziale Sicherheit und Recht auf Fürsorge, Recht, soziale Dienste in Anspruch zu nehmen, Kinder- und Jugendschutz, Schutz der Familie, Recht der Wanderarbeitnehmer und ihrer Familien auf Schutz und Beistand.
Die Einhaltung dieser Normen wird im Wege einer jährlichen Berichterstattung der Mitgliedstaaten von einem hochrangigen Sachverständigenausschuss sowie von dem aus Vertretern der Vertragsstaaten gebildeten Regierungsausschuss überwacht. Das Ministerkomittee als Entscheidungsorgan des Europarates kann notwendige Empfehlungen an die betroffenen Regierungen richten.

[Faires #EUROPA ]

[ #Bibliothek ] EUBookshop - Millionen Seiten Europa digital öffentlich

Der EU Bookshop ist ein mehrsprachiger Online-Dienst der Europäischen Union, der Zugriff auf Veröffentlichungen der EU-Institutionen, Organe und sonstigen Einrichtungen bietet. 

Der EU Bookshop ist beim Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften angesiedelt. 110 000 Titel und die entsprechenden 235 000 elektronischen Fassungen (PDF Dateien, E-Books) in mehr als 50 Sprachen, einschließlich der 24 EU-Amtssprachen stehen online.
Über EU Bookshop haben die Bürger Europas ja die gesamte Welt einen zentralen Zugriff auf die Veröffentlichungen der Organe, Agenturen und anderer Einrichtungen der Europäischen Union, die seit 1952 herausgegeben wurden. Veröffentlichungen im PDF-Format können dort kostenlos heruntergeladen werden. Das gesamte Archiv der Behörde seit 1952 ist damit frei im Internet zugänglich. Mit rund 1.600 Neuerscheinungen pro Jahr ist der EU Bookshop eine wertvolle Informationsquelle für Bürger, Journalisten, Lehrkräfte, Studenten, Bibliothekare, Verleger und sonstige interessierte Kreise in Europa.

Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, den EU Bookshop zum wichtigsten Bezugspunkt für Veröffentlichungen der Europäischen Union zu machen. Die Website ist derzeit in 22 Sprachen verfügbar. Über den EU Bookshop können EU-Veröffentlichungen gesucht und bestellt werden. Elektronische Veröffentlichungen können als PDF-Datei heruntergeladen werden. Veröffentlichungen in Papierform werden nach Angabe von Name und Adresse in circa drei bis vier Tagen per Post geliefert.

Der Online-Katalog des EU-Bookshops enthält nur Titel ab 2005. Veröffentlichungen älteren Datums findet man im Archiv. Das Archiv befindet sich noch im Aufbau und somit noch nicht alle älteren Veröffentlichungen enthält. Des Weiteren versendet der EU-Bookshop einige Broschüren, Bücher und Info-Blätter gratis, sofern diese lieferbar sind, so dass man sich über die Europäische Union informieren kann. Kostenpflichtige Publikationen befinden sich direkt auf der Homepage des EU Bookshops.
Suche. Die einfachen oder erweiterten Suchfunktionen ermöglichen eine Suche nach Themen oder Autorendiensten (Organ, Agentur oder andere Einrichtungen der Europäischen Union). Für eine Personalisierung der Suche kann man sich „My EU Bookshop“ registrieren; dadurch können z.B. Suchschritte für eine regelmäßige Nutzung abgespeichert werden oder man kann sich per E-Mail über neue Veröffentlichungen informieren lassen.

Amtssprachen. Dieser Dienst bietet der Öffentlichkeit Zugriff auf alle Titel, die seit 1952 vom Amt für Veröffentlichungen im Namen der Institutionen, Agenturen und sonstigen Einrichtungen der EU herausgegeben wurden. Der EU-Bookshop ist damit eine äusserst umfassende Quelle für offizielle Veröffentlichungen der Europäischen Union seit ihren Anfängen. Die Website existiert derzeit in 23 Sprachen.

Die elektronische Amtsbibliothek "EU-Bookshop" umfasst über 14 Millionen kostenlos abrufbaren Seiten als web-optimierte PDFs.Das sind die 12 Millionen an gescannten Seiten der historischen Veröffentlichungen sowie rund 2 Millionen Seiten an neuen Titeln. Mit rund 1.600 Neuerscheinungen pro Jahr ist der EU Bookshop eine wertvolle Informationsquelle für Bürger, Journalisten, Lehrkräfte, Studenten, Bibliothekare, Verleger und sonstige interessierte Kreise in Europa; er bietet Werke in rund 50 Sprachen sowie die Möglichkeit, gedruckte Kopien zu bestellen.

Die Archive des Amts für Veröffentlichungen beherbergen seit langem auch einen regelrechten Schatz an historisch überaus wertvollen Dokumenten. Veröffentlichungen wie die Ansprache von Jean Monnet, Präsident der Hohen Behörde, vor der Gemeinsamen Versammlung der EGKS auf ihrer ersten Tagung im September 1952 oder der Gesamtbericht über die Tätigkeit der Gemeinschaft in französischer Sprache von 1953 werden dank der digitalen Bibliothek des Veröffentlichungsamtes wieder ans - virtuelle - Tageslicht gebracht. Täglich kommen neue Veröffentlichungen hinzu.

Die digitale Bibliothek des Amts für Veröffentlichungen entstand aufgrund der steigenden Nachfrage nach der Digitalisierung vergriffener Veröffentlichungen. 2007 lancierte das Amt einen PDF-on-demand-Dienst, der auf Anfrage von Nutzern die Archive nach Veröffentlichungen durchsuchen und sie bei Bedarf scannen konnte. Die Nachfrage war so hoch, dass der Dienst innerhalb von sechs Monaten völlig überlastet war. Um den Nutzern einen besseren Service zu bieten, wurde beschlossen, den gesamten Inhalt des Archivs zu scannen.

Was findet man auf EU Bookshop?
  • Bücher, Broschüren, Poster, Karten, fachspezifische Dokumente, Zeitschriften, CD-ROMs, DVDs zu den Tätigkeiten und politischen Strategien der Europäischen Union;
  • Veröffentlichungen, die von den Institutionen und anderen amtlichen Stellen der Europäischen Union seit 1952 herausgegeben wurden (neue Titel kommen täglich hinzu);
  • das Amtsblatt der Europäischen Union: vollständige Sammlung – nur in PDF-Format auf EUR-Lex verfügbar. Druckfassung – nur wenige Sonderausgaben (wie die Verträge) sind auf EU Bookshop erhältlich.
Der Inhalt des EU Bookshop soll ebenfalls über Europeana, dem EU-Digitalisierungsprojekt, an dem zahlreiche große nationale Bibliotheken und Archive in ganz Europa beteiligt sind, zugänglich gemacht werden. EU Bookshop wird so die nationalen Europeana-Sammlungen aus der Sicht der EU-Institutionen vervollständigen.


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